Arche Brandshagen

In der Arche Brandshagen sind alle willkommen,
die für Mensch und Tier Hilfen anbieten möchten oder die Hilfe benötigen!

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Die Bewohner unseres Hofes

Unsere tierische Familie

Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und einen ganz besonderen Namen. Hier stellen sie sich vor!

Eseldame Frieda

Eseldame Frieda ist 2021 im Heimtierpark Grimmen geboren. Sie kam zu uns mit ca. einem Jahr als Gefährtin für unseren Hengst Jacky. Jacky wurde ein Jahr zuvor geboren und kam zu mir als Flaschenkind, weil seine Mutter gestorben war.  

Die beiden waren ein schönes Paar und bekamen ein kleines Eselbaby, Geronimo. Da wir keine weiteren Kinder von den beiden wollten, wurde Jacky danach kastriert. Leider verstarb Geronimo im Alter von drei Monaten am plötzlichen Kindstot.  Frieda ist die Chefin in unserem Großgehege.

Frieda mit Patin Astrid

Esel Schoki

Nach dem plötzlichen Tod von Geronimo sollte unbedingt ein weiterer Esel die Gruppe vervollständigen und so gingen wir auf die Suche und wurden in der Gegend um Lüneburg fündig.

Schoki ist zum anbeißen süß und heißt eigentlich Feorora, aber alle nennen sie Schoki. Im Winter sieht sie aus wie Vollmilchschokolode und im Sommer wie Zartbitterschokolade. Schoki ist 2022 geboren.

Schoki mit ihrer Patin Janna aus Berlin

Helmut

Text folgt

Die beiden waren ein schönes Paar und bekamen ein kleines Eselbaby, Geronimo. Da wir keine weiteren Kinder von den beiden wollten, wurde Jacky danach kastriert. Leider verstarb Geronimo im Alter von drei Monaten am plötzlichen Kindstot.  Frieda ist die Chefin in unserem Großgehege.

Schaf Socke

Oder wie aus einem Huhn ein Schaf wurde. Es begab sich im Mai 2021, dass wir an der Idee herumsponnen, unter bestimmten Voraussetzungen Hühner für die Arche anzuschaffen.

In Frage kamen Legehennen von „Rettet das Huhn e.V.“ ein neues Zuhause zu schenken oder Vögel von anderer Pflege- und Aufzuchtstation zu übernehmen. So fuhren Bigi und ich zur zum Zoo und Landschaftspark Arche Warder in Schleswig-Holstein. 

Dort angekommen, suchten wir zunächst Geflügel, Vögel, Hühner und staunten nicht schlecht über die tollen Behausungen der Gefiederten – nur sie selbst waren nicht zu sehen. Wir hatten uns ziemlich zielgenau den Zeitraum ausgesucht, in dem das liebe Federvieh nahezu komplett eingestallt war – denn die Vogelgrippe lag in der Luft. Bei weiterer Erkundung trafen wir bei den Pferden und Eseln ein paar sehr freundliche Tierpfleger, mit denen wir uns bekannt machten und die uns nach einer Weile anboten, doch ihren Neuankömmlingen bei den Pitu-Eseln kennenzulernen. Während ich das wunderhübsche kleine große Fohlen bestaunte, tauchte Birgit ab in die schreiende Lämmerwelt drei Verschläge weiter. 

Dort tobten ungefähr 17 unterschiedliche Lämmer herum und verlangten meinungsstark noch mehr Milch. Man sah förmlich die kleinen Herzen durch den Stall schweben, so verliebt hat sich Bigi in die Lämmer im Allgemeinen und in das Houtland-Lamm Socke und das sehr stabile rauwollige Vorpommern-Lamm Helmut. Ich muss zugeben, Helmut hatte es mir auch angetan.

Schaf Pünktchen

Ein Schafzüchter aus Greifswald bat uns, ein kleines Lämmchen für ihn aufzuziehen, dessen Mutter es nicht angenommen hatte. Das haben wir gern übernommen, aber dieses süße Lämmchen konnte die Arche nicht wieder verlassen, um vielleicht den Weg vieler Schafe zu gehen.
Pünktchen als Baby mit Rehkitz Pünktchen ist das Patenkind von Wolfgang, dem guten Geist der Arche

Schaf Max

Eines schönen Tages im Jahre 2022 stand ein Mann vor dem Tor der Arche, der ein kleines Lämmchen auf dem Arm hatte. Er hatte im Tierpark Grimmen gehört, dass wir Lämmer mit der Flasche aufziehen.

Er bat uns, das Kleine bei uns aufzunehmen und hatte auch schon Biestmilch dabei. Die Mutter hatte zwei Lämmer geboren, aber nur eins angenommen. Max hat sich – obwohl kastriert – zu einem richtig frechen Bock entwickelt, für den Zäune selten ein Hindernis darstellen.

Auch Max hat Paten, die Familie Breitsprecher

Hündin Wilma

Wilma kommt aus einer Tötungsstation in Rumänien. Eigentlich wollte ich noch etwas warten, bis ein neuer Hund in der Arche einzieht. Aber dann sind die Empfänger ausgefallen und Wilma war schon auf dem Transportauto nach Deutschland. 

Wilma war zunächst extrem ängstlich und es dauerte eine geraume Weile, bis sie zunächst zu mir Vertrauen fasste. Bis sie zum ersten Mann, nämlich Wolfgang, Vertrauen fasste, dauerte es fast ein halbes Jahr. Heute ist sie gegenüber Fremden noch immer sehr vorsichtig, andererseits sieht sie die Arche als ihr Zuhause an und meint inzwischen, uns beschützen zu müssen. Wilma ist ein katalanischer Hütehund mit Jagdtrieb und würde am liebsten die Schafe und Esel den ganzen Tag treiben. Das mögen diese aber so gar nicht. Aktuell bilde ich Wilma zum Assistenthund aus, zur Begleitung bei Menschen, bei denen Panikattacken oder epileptische Anfälle oder Unterzuckerung auftreten können.
Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich gern direkt bei mir melden: gudrun.thiess@gmx.de Wilma ist 2021 geboren und verträglich mit anderen Hunden und Katzen.

Hund Willi

An Heiligabend 2024 gab es eine Info der Tierrettung Vorpommern-Greifswald, dass sie einen alten Dackel aus einem Altersheim abholen mussten, weil die Besitzerin sich krankheitsbedingt nicht mehr um ihn kümmern konnte. 

Alter Hund und dann noch Weihnachten – das geht ja gar nicht ! Und so zog Willi schon bald bei uns auf der Arche ein und genießt hier jetzt seine letzten Jahre.

Willi ist 2012 geboren und hatte sicher auch schöne Zeiten in seinem alten Leben. Aber es gab auch weniger gutes, wie wir von seiner Tierärztin erfahren haben: gebrochener Schwanz, vermutlich weil er in einer Autotür eingeklemmt wurde, extrem schlechte Zähne und starkes Übergewicht, weil er viel mit Keksen gefüttert wurde, eine Herzschwäche, die mit einer Tablette pro Tag behandelt werden könnte, was aber in den letzten Jahren nicht mehr erfolgte.

Willi ist eine lebensfrohe, aktive und mit jedem verträgliche kleine Persönlichkeit. Nur hochheben darf man ihn nicht. Da gibt es wohl ein Trauma verursacht vom alten Besitzer. Willi vergöttert Hündin Wilma. Da sind wir Menschen dann nur zweite Wahl.

Rehbock Franz

Franz kam am 5. Mai zu uns und war da schon erstaunlich groß. Er wurde uns von der Jägerin des Fundgebiets gebracht bzw. die Übergabe erfolgte bei McDonalds Grimmen. Sie hat vor und nach der Übergabe nach der Mutter gesucht, leider jedoch ohne Erfolg.

Bei Franz war gleich alles einfach: er hatte Durst und fand die Flasche toll. Er nahm schnell Kontakt zu mir auf und ist von allen vieren mit Abstand der größte und macht den anderen vor, was ein Reh zu tun und zu fressen hat.

Die Patenschaft für Franz hat die Jagdgenossenschaft Kuhs/Zeh Übernommen.

Rehbock FloKi

FloKi wurde in den Karrendorfer Wiesen gefunden. Neben ihm lag sein bereits totes Geschwisterkind. FloKi macht uns aktuell etwas Sorgen. 

Er hat sich und das im Kindergarten, also einem eigentlich sicheren Ort, ein Bein gebrochen und die Genesung läuft zwar gut, aber man merkt deutlich, wie sehr er eingeschränkt ist im Vergleich zu den anderen Kitzen.

Jenny aus Neuenkirchen hat die Patenschaft für FloKi übernommen.

Rehdame Finnja

Finnja stand eines Tages bei Menschen in der Nähe von Dummerstorf vor der Haustür. Der Versuch, sie vom Grundstück auszusetzen, damit die Mutter sie wieder abholen könnte, schlug leider fehl.

Am nächsten Tag stand sie wieder vor der Tür und zeigte deutlich, wie hungrig sie war. Auch Finnja ist bisher pflegeleicht. Die beiden Mädels stecken oft zusammen oder versuchen sich gegenseitig die Milch wegzunehmen.

Finnja wird von Familie Grommel als Paten unterstützt.

Rehdame Flora

Flora wurde an einer Bundesstraße gefunden und es bestand die Gefahr, dass sie überfahren werden könnte. Flora ist unser Sonnenschein. Alles läuft bei ihr völlig entspannt und sie kommt jederzeit und zu jedem gern zum kuscheln.
Die Finder von Flora haben auch die Patenschaft für die Kleine übernommen.
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